©Gerd Altmann - Pixelio

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Ein Onlinekredit wird heute von nahezu allen Filial- und Direktbanken Deutschlands angeboten. Darüber hinaus existieren auch noch einige Internetbanken, die ganz bewusst auf ein bundesweites Filialnetz verzichten und dadurch ganz erhebliche Kosten einsparen können. Aus diesem Grunde sind die Kredite solcher Banken oft besonders zinsgünstig. Onlinekredite gibt es sowohl als Ratenkredite zur freien Verfügung als auch als Auto- und Immobilienkredite. Eine Sonderform stellen die Abrufkredite dar.

Flexibilität und Vergleichbarkeit von Onlinekrediten

Gegenüber dem herkömmlichen Bankkredit hat ein Onlinekredit eine ganze Reihe von Vorteilen. So können die Konditionen der einzelnen Anbieter in Ruhe zu Hause verglichen werden. Dazu existieren zahlreiche Vergleichsportale im Internet, die jederzeit aktualisiert werden. In die meisten Vergleichsportale ist ein Kreditrechner integriert. Hier kann der Interessent seinen gewünschten Kreditbetrag und seine gewünschte Rückzahlungsdauer eingeben und erhält dann binnen weniger Sekunden ein passendes Angebot. Sind die Monatsraten zu hoch, kann die Laufzeit entsprechend verlängert werden. Diese Flexibilität ist bei anderen Ratenkrediten in der Regel nicht gegeben. Die einmal vereinbarten Zinssätze für einen Onlinekredit gelten grundsätzlich über die gesamte Laufzeit und sind nicht bonitätsabhängig.

Antragsstellung beim Onlinekredit

Die Vergleichsportale haben direkte Links zu den einzelnen Kreditanbietern gesetzt. So kann gleich der gewünschte Kredit beantragt werden. Dazu ist ein speziell dafür vorbereitetes Formular auszufüllen.

In diesem Formular müssen verschiedene Angaben zur eigenen Person gemacht werden. Unter anderem wird auch nach der Höhe des monatlichen Einkommens und nach den regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben gefragt. Eine Entscheidung über die Kreditvergabe fällt meist sehr schnell. Bei einer Ablehnung werden dem Antragsteller in der Regel alternative Vorschläge unterbreitet. Hierbei könnte es sich zum Beispiel um die Verringerung der Kreditsumme oder um die Stellung eines Bürgen handeln.

Wird über den Antrag positiv entschieden, erhält der Kunde seine Vertragsunterlagen per Post zugeschickt. Diese müssen unterschrieben und zusammen mit einem Postident-Formular bei einer Filiale der Deutschen Post vorgelegt werden. Der Beamte am Schalter prüft dann anhand des Personalausweises oder des Reisepasses die Identität des Kreditantragstellers. Wenn alle Unterlagen wieder bei der Bank sind, wird die Gesamtsumme innerhalb von wenigen Werktagen auf das vom Kunden angegebene Konto überwiesen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ein Konto bei der kreditgebenden Bank handeln. Das Geld kann grundsätzlich auf jedes Girokonto überwiesen werden.

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